Wäsche – bequem, praktisch, gut
Das Wort „Wäsche“ ist ein weitreichender Begriff und definiert alle Textilien, die wir tragen. Ob nun Unterwäsche oder allgemein Kleidung unsere Wäsche sollte auf jeden Fall bequem sein und sich am besten wie eine zweite Haut anfühlen. Folglich sind die bevorzugten Materialien für unsere Wäsche Baumwolle, Feinripp und Seide. Vermehrt verwenden Wäschehersteller synthetische Fasern. Diese sind hochelastisch, atmungsaktiv, feuchtigkeitsabweisend, aber dennoch stabil. Die Microfaser-Wäsche erfreut sich extremer Beliebtheit und findet sich immer häufiger in unseren Schränken.
Die Geschichte der Wäsche
Die Geschichte der Wäsche lässt sich konkret bis ins 18. Jahrhundert zurück verfolgen. Frauen trugen damals Hemden, Strümpfe und Unterröcke als Unterwäsche. Das Korsett wurde hingegen nicht zur Wäsche gezählt, weil es nicht gewaschen werden konnte. Die Männerunterwäsche bestand nur aus einem langen Hemd, das sie sich durch die Beine zogen, so fungierte es gleichzeitig als Unterhose. Erst ab dem späten 18. Jahrhundert trugen Männer Unterhosen. Bei den Frauen waren Unterhosen ab dem frühen 19. Jahrhundert in ihrer Wäsche-Sammlung zu finden, jedoch waren sie anfangs im Schritt noch offen. Inspiriert von der Reformbewegung wollten die Frauen die Einschränkungen durch ihre Kleidung nicht mehr hinnehmen. Bald trugen auch sie geschlossene Unterhosen. Durch die zunehmende Unabhängigkeit der Frau, diente das unbequeme und einengende Korsett immer mehr aus. Der erste BH kam somit bald auf den Markt und auch untenrum wollten die Damen mehr Stütze für ihre Problemzonen. Folglich ließen der Hüftgürtel und die Strumpfhalter nicht mehr lange auf sich warten.
Wäsche - Von funktional zu verführerisch
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