Unterkleid – klassisch und modern
In früheren Zeiten, vor allem im Mittelalter, wurden Unterkleider sowohl von Männern als auch von Frauen getragen. Männer zogen die Kleider aus Flachs oder Leinen unter raue Oberbekleidung und Rüstungen, um den harten Stoff oder das Metall überhaupt tragen zu können. Zusätzlich fungierte das Kleid als wärmendes Element. Da Männer heute jedoch meist ausschließlich Hosen tragen, haben Unterkleider ihre Bedeutung im Bereich Männerunterwäsche vollkommen verloren. Boxershorts oder Pyjamas sind an ihre Stelle getreten. Frauen wiederum gebrauchten das Unterkleid um den Tragekomfort eines Kleides zu erhöhen. Durch glatte Stoffe wie Seide und später Synthetik schmiegte sich die Oberbekleidung um den Körper ohne Falten zu schlagen oder hängen zu bleiben. Seit dem 20. Jahrhundert tragen Frauen jedoch immer seltener diese klassische, lange Kleider, sodass das Unterkleid auch hier nicht mehr notwendig ist.
Das moderne Unterkleid
Heutzutage fungieren Unterkleider vor allem im Bereich Nightwear als Nachthemd oder Negligees. Sie sind in eleganten Schnitten und Formen gehalten, um sich der Körpersilhouette perfekt anzupassen und oft mit Spitze und anderen Verzierungen zu sehen, um die weiblichen Reize perfekt zu unterstreichen. Unterkleider sind oft aus synthetischen Stoffen wie Polyester oder Elasthan, die weich fallen und so der weiblichen Figur optimal schmeicheln.
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