Interessante, skurrile und verrückte Fakten rund um die Welt der Dessous
… Den Ursprung haben heutige Dessous in Hemden. Bevor sich geschlechterspezifische Unterwäsche entwickelt hat, trugen sowohl Männer als auch Frauen lediglich Hemden unter ihrer Kleidung.
… BHs können auch mit neuesten Technologien verbunden werden. So haben in Brasilien Designer BHs mit GPS-Peilsender auf den Markt gebracht. Dieser ist jedoch passwortgeschützt und kann ausgeschaltet werden – falls frau nicht gefunden werden möchte.
… in vielen Ländern Südeuropas, Lateinamerikas und auch in den USA tragen die Damen zu Sylvester rote Dessous. In Italien kaufen die Frauen diese Unterwäsche nur für diesen speziellen Anlass und werfen sie zu Neujahr wieder weg. Als Glücksbringer für das kommende Jahr.
… in Australien wurde ein BH entwickelt, der mit am Körper angebrachten Sensoren Belastungen an der Brust misst. Nach Auswertung der Messergebnisse sollen schlecht sitzende BHs ausgeglichen werden.
… in den skurrilsten Ausformungen gibt es BHs, die geformt sind wie ein vollständiges japanisches Abendessen oder wie Hände, die den Busen umfassen und so stützen.
… am 20.10.2008 hing der gesamte Bundesplatz Berns voll mit 18.648 BHs. Von den Initiatoren gegen Brustkrebs waren ursprünglich 1.500 geplant. Einer für jede Schweizerin, die im verangegangenen Jahr an Brustkrebs gestorben ist.
… 1975 hat Tim Curry als Dr. Frankenfurter in „The Rocky Horror Picture Show“ in Damendessous für Aufmerksamkeit gesorgt. Zwanzig Jahre später setzen Wesley Snipes und Patrick Swayze in „To Wong Foo“ diese Tradition fort.
… bis ins 19. Jahrhundert haben Frauen keine Unterwäsche getragen, da dies als nicht schicklich galt.
. . . da sie ein Wegweiser zu den weiblichen Geschlechtsteilen darstellten, galten Beine als sündhaft.
… Unterwäsche wurde um 1830 eingeführt, da die Bedeckung der Weiblichkeit nun als schicklich galt und die Stoffe immer leichter und damit weniger wärmend wurden. Außerdem hat man sich zur damaligen Zeit vor den gerade entdeckten Mikroorganismen schützen wollen.
… BHs sind gar nicht so jung wie von vielen angenommen. Vorgänger unseres BHs fanden sich schon im antiken Griechenland und im römischen Reich. Dort haben sich die Frauen für verbesserte Bewegungsfreiheit den Busen mit einem Brustband verkleinert.
… im 19. Jhd. wurden zum Ausgleich mangelnden Dekolletés Wachsbrüste verwendet. Diese waren so lebensecht, dass sich selbst kleine Äderchen abzeichneten.
… im Zuge der Emanzipation haben Frauen in den Sechziger Jahren ihre BHs öffentlich verbrannt. Dabei stellen sie im Vergleich zum Korsett sogar noch eine Befreiung der Frau dar.
… ein BH kann aus bis zu 43 Teilen zusammengesetzt sein.
… das Korsett hat einen Wandel vom Symbol des Reichtums und der Unnahbarkeit über Wäsche des verruchten Rotlichtmilieus bis zum heutigen Gipfel der Verführung durchgemacht.
… Scarlett O'Hara hatte ihre Taille auf nur 42 cm Umfang eingeschnürt. Und war deswegen ständig einer Ohnmacht nahe.
… der Vorgänger der Strapse war der Keuschheitsgürtel. Ein jahrhundertelanger Wandel hat diesen Inbegriff misstrauischer Tugend in das Symbol weiblicher Verführungskunst umgestaltet.
… bis ins 16. Jahrhundert war es üblich nackt zu schlafen. Nachtgewänder waren dem Adel und Bürgertum vorbehalten.
… erst in den 30er Jahren haben die Männer ihre Nachthemden abgestreift und dafür Pyjamas angelegt.
… Babydolls sollen eigentlich mädchenhaften Charme ausstrahlen, führen die Gedanken einiger jedoch in weniger unschuldige Richtungen.

